Skymuir News - Juni 2005

6. Juni
Sheenagh wurde von Ihrer Züchterin nicht im Jahr der Geburt bei einem Zuchtverband vorgestellt, so dass die Abstammung mit einem Bluttest überprüft werden muss. Sie lässt sich noch nicht am Halfter anfassen, deshalb wollen wir sie dazu nicht anbinden. Die Blutabnahme geht trotzdem sehr ruhig vor sich: Sheenagh steht in der Ecke unseres Offenstalls, Shastra ist daneben angebunden. Thomas passt auf, dass sie nicht nach vorn wegläuft, ich stehe hinter ihr und die Tierärztin nimmt das Blut ab. Das Ergebnis soll in zwei bis drei Wochen kommen.

8. Juni
Ein Vertreter des Schafzuchtverbandes kommt zur Herdbuchaufnahme unserer Mutterlämmer vom letzten Jahr und zur Besichtigung der Bocklämmer. Die drei sind körfähig.

11. Juni
Ailsa wird zum Decken zu Nicole Dittelbach nach Großenaspe gebracht. Hier ist seit einigen Tagen der Hengst Keiran of Dalbrack zu Hause.
Die Fohlen fangen an miteinander zu spielen. In den ersten Tagen waren die Mütter noch sehr besorgt und sind oft dazwischen gegangen, wenn sie Kontakt aufnehmen wollten.
Die Familie Jürgensen aus Scheeßel kauft Sheenagh; wir vereinbaren, dass ich sie ihnen bringe nach dem sie beim Pferdestammbuch Schleswig-Holstein/Hamburg registriert ist. Vor kurzem haben die Jürgensens noch eine weitere Highland-Jährlingsstute gekauft: Sheenagh wird zusammen mit Kilnacasan Honey aufwachsen.

15. Juni
Das Wetter ist gut und wir mähen den ersten Teil unserer Wiese.

18. Juni
Das Wetter soll weiter sehr gut bleiben, so dass wir auch den zweiten Teil der Wiese mähen.
Auch Briagh und Fionnghal werden zu Nicole Dittelbach gebracht. Briagh hatte bereits 2001 ein sehr schönes Hengstfohlen von Keiran:

Skymuir Bervie hat bereits einige erfolgreiche Schauauftritte absolviert und seine Besitzerin Teresa hat angefangen ihn zu reiten.

Highland Pony Skymuir Bervie in Altefeld

 Foto: Highland Pony Skymuir Bervie bei der Schau in Altefeld 2002 mit Christina Tietgen
(Foto von Emil Wiederholt)

Highland Pony Skymuir Bervie

Foto: Highland Pony Skymuir Bervie mit Teresa
(Foto von Teresa Jerentowsky)

20. Juni
Unser Heu ist gepresst und der größte Teil ist bereits auf dem Heuboden. Wir haben wieder mindestens so viel geerntet wie im letzten Jahr, so dass es im Winter keine Futtersorgen geben wird. Am Misthaufen habe ich eine Ringelnatter gesehen. Ob das die gleiche ist, die ich im Sommer 2004 vor Frodo gerettet habe? Damals war sie ca. 20 cm lang, jetzt schätze ich die Länge auf mehr als einen Meter. Ringelnattern stehen auf der Roten Liste der gefährdeten Arten. Sie beißen nicht und sind auch nicht giftig.